Tag der Küche (30.09.2017) #tdk17

Tag "Kochfeld"

Die erste Einbauküche der Welt: „Frankfurter Küche“ von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky aus dem Jahr 1926. (Foto: AMK)

Die erste Einbauküche der Welt: „Frankfurter Küche“ von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky aus dem Jahr 1926. (Foto: AMK)

Die Geschichte der Küche war wohl am engsten mit den Möglichkeiten des Kochens verbunden. Durch sich verändernde Kochtechniken hat sich auch immer die Küche als Raum verändert und angepasst. Die längste Zeit war es die offene Feuerstelle, die das ganze Drumherum prägte.

Erst durch die Erfindung des Backofens mit Kochfeld entwickelte sich die Küche weiter. 1926 stellte die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in Frankfurt eine Küche vor, die eine bahnbrechende und bis heute maßgebende Erfindung darstellt: genormte Elemente, die lückenlos aneinandergereiht werden konnten.

Die Einbauküche, nach dem Vorbild eines hygienischen und ablaufoptimierten Labors, dominiert bis heute die moderne Küche. Allerdings hat sich bei den Ansprüchen der Käufer seit der Erfindung der Einbauküche viel getan.

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Qualitätsgeprüfte Küchen bieten langfristig Freude am Kochen. (Foto: DGM)

Qualitätsgeprüfte Küchen bieten langfristig Freude am Kochen. (Foto: DGM)

Ob Rotkohl mit Klößen, Spaghetti alla carbonara oder ein sommerlich frischer Salat – die Deutschen sind beim Essen echte Genießer und lieben es, ihre Speisen in einer modernen und perfekt ausgestatteten Küche zuzubereiten. Darüber hinaus ist die Küche immer noch das Kommunikationszentrum vieler Haushalte.

„Sowohl der Lebensraum Küche als auch der Funktionsbereich rund um Arbeitsplatte, Spüle und Kochfeld besitzt einen hohen Stellenwert im alltäglichen Leben der Menschen. Entsprechend wichtig ist ihnen eine langfristig stabile und wohngesunde Einrichtungslösung“, sagt Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).

Küchenmöbel sind echte Dauerbrenner. In vielen Haushalten werden sie locker über 15 Jahre alt. Zwei Gründe dafür liegen auf der Hand: Einerseits scheinen Konsumenten den vermeintlichen, auch finanziellen Aufwand eines Neuerwerbs zu scheuen. Andererseits vermag wohl die vorhandene Einrichtung ihre hohe Qualität langfristig unter Beweis zu stellen – zumindest in den Augen ihrer Besitzer.

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Was muss die Küche der Zukunft haben? Bauknecht beantwortet diese Frage mit dem Interactive Cooktop. Das Konzept des modernen Kochfeldes verbindet nahtlos digitales mit realem Leben. Durch die Integration der Social Media Profile seiner Benutzer wird es der wichtigen Rolle der Küche als sozialer Treffpunkt in Haus und Wohnung gerecht. Jetzt hat die Facebook Community von Bauknecht über neue Features entschieden – und der Hausgerätehersteller bringt dem Interactive Cooktop bei, Zutaten zu wiegen, den Kühlschrankinhalt im Auge zu behalten und gegebenenfalls fehlende Lebensmittel online zu bestellen. Auf der Messe LivingKitchen 2015 präsentiert Bauknecht erstmals das Zukunftskonzept mit allen neuen Funktionen.

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Die Deckenlifthaube scheint zu schweben: An vier dünnen Drahtseilen an der Decke befestigt, kann sie je nach Bedarf per Fernbedienung nach oben oder nach unten gefahren werden. (Foto: epr/berbel)

Die Deckenlifthaube scheint zu schweben: An vier dünnen Drahtseilen an der Decke befestigt, kann sie je nach Bedarf per Fernbedienung nach oben oder nach unten gefahren werden. (Foto: epr/berbel)

Offene Wohnküchen ermöglichen eine völlig neue Aufteilung der Elektrogeräte. Doch wie funktioniert bei einem frei stehenden Herd die Dunstabzugshaube? Bei Deckenlüftern beeinträchtigte der große Abstand zwischen Decke und Kochfeld jedoch bislang häufig die zuverlässige Absaugfunktion unliebsamer Koch- und Bratdünste.

Ganz nach dem Motto „Alles Gute kommt von oben!“ bringt der Abluftspezialist berbel mit der neuen Deckenlifthaube „Skyline“ die ideale Lösung: Sie hängt an dünnen Drahtseilen an der Decke und kann mithilfe einer eleganten Fernbedienung auf die erforderliche Arbeitshöhe gefahren werden. Ist der Herd in Betrieb, lässt man die „Skyline“ herunter. Wird der Kochvorgang beendet, genügt ein Knopfdruck, der sie wieder bis unter die Decke fährt.

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Für die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld ist eine Breite von mindestens 90 cm  und eine Tiefe von mindestens 60 cm erforderlich, um alle hier anfallenden Küchenarbeiten reibungslos und bequem ausführen zu können. Größere Arbeitstiefen bieten entsprechend mehr Raum. (Foto: AMK)

Für die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld ist eine Breite von mindestens 90 cm und eine Tiefe von mindestens 60 cm erforderlich, um alle hier anfallenden Küchenarbeiten reibungslos und bequem ausführen zu können. Größere Arbeitstiefen bieten entsprechend mehr Raum. (Foto: AMK)

In Neubauten verschmelzen die einstig abgetrennten Wohnbereiche immer mehr. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene Räume. Die Bereiche Küche-Essen-Wohnen samt Treppenhaus werden eins. Diese offene Wohnraumgestaltung hat auch deutliche Auswirkungen auf die Nutzung der Küchenfläche. Hier wird nicht nur das Essen zubereitet, sondern immer häufiger auch eingenommen.

Hier wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert, hier kann man via Flachbildschirm ins Internet gehen oder einen TV-Film sehen. „Wer neu baut, kauft in der Regel auch eine neue Küche“, weiß Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim, und ergänzt: „Im Küchenfachhandel sollte man sich gut beraten lassen, denn eine Küche ist eine sehr langlebige Anschaffung und sollte daher den Standards von morgen heute schon genügen“.

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